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Kommt „Gütesiegel Gesundheit“ für Betriebe im Kreis Soest?
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SPD-Antrag zielt auf Prävention in den Unternehmen

Kreis Soest. Mehr gesundheitliche Vorsorge in den Betrieben wünscht sich die SPD-Fraktion des Soester Kreistages. Deshalb hat sie eine entsprechende Initiative entwickelt und dem Fachausschusses für Gesundheit und Veterinärwesen beim Kreis vorgelegt. Per Beschluss sollen Überlegungen angestellt werden, an Betriebe mit vorbildlicher Gesundheitsprävention ein „Gütesiegel“ zu verleihen – ähnlich dem bereits angewandten Siegel „Familie und Beruf“.

In der Begründung führen die Sozialdemokraten an, dass gesunde und leistungsfähige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter das wertvollste Kapital eines Unternehmens seien. Arbeits- und stressbedingte Ausfälle seien hingegen mit wirtschaftlichen Schäden verbunden. „Ein Betrieb ist ein gesundheitsfördernder Lebensort, wenn er neben der physischen und psychischen Gesundheit besonderen Wert auf ein soziales Führungsverhalten und eine werteorientierte Unternehmenskultur legt“, stellt Fraktionsvorsitzender Wilfried Jäger heraus.

In diesem Zusammenhang weist die gesundheitspolitische Sprecherin Bärbel Dittrich in dem SPD-Antrag auf die „Ottawa-Charta“ der Weltgesundheitsorganisation (WHO) aus dem Jahre 1989 hin. Danach werde die Gesundheitsförderung als ein Prozess beschrieben, der darauf abziele, „Menschen ein hohes Maß an Selbstbestimmung über ihre Gesundheit zu ermöglichen und sie damit zur Stärkung ihrer Gesundheit zu befähigen“. Erreicht werden müsse nunmehr, dass Betriebe im Kreis Soest, die mithelfen, ihren Beschäftigten Gesundheitskompetenzen zu vermitteln und sie zu einem gesunden Lebensstil führen, mit dem „Gesundheitssiegel“ ausgezeichnet würden. Das sei dann sogleich eine Anerkennung für vorbildliche Unternehmenskultur, so Dittrich.

Die SPD-Kreistagsfraktion hält nach Angaben ihres Vorsitzenden Jäger durchaus für gegeben, das Siegel „Familie und Beruf“, die anstehenden Diskussionen zur Würdigung des Ehrenamtes und den Vorschlag des „Gesundheitssiegels“ zu harmonisieren und zu kombinieren. Entsprechende Überlegungen sollten angestellt werden und die Kreisverwaltung eine Konzeption erarbeiten.

SPD-Sprecher Jäger: „Die Initiative ist im Kontext zu sehen, eine präventive Gesundheitspolitik im Kreis Soest voranzutreiben“.

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