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SPD-Politiker loben Entwicklung des CARTEC-Zentrums Lippstadt
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Lippstadt / Kreis Soest. Beeindruckt von der Entwicklung des CARTEC-Zentrums zeigten sich jetzt die Mitglieder der SPD-Fraktion des Soester Kreistages bei einem Besuch der Einrichtung. „Das CARTEC-Zentrum kann man nach nahezu zwei Jahrzehnten seiner Existenz als Erfolgsgeschichte betrachten“. Mit diesen Worten fasste Fraktionsvorsitzender Wilfried Jäger die Eindrücke der sozialdemokratischen Kreispolitiker in der Lippstädter Technologie-Schmiede zusammen. Die Geschäftsführer Ulrich Dornau und Ingo Lübben stellten zunächst die Einrichtung vor, die auf 3600 Quadratmetern jungen Unternehmen mit zündenden Ideen in optimalen Räumlichkeiten hilft, den Sprung in den Markt zu realisieren.
In der nicht mehr ganz jungen Geschichte haben dort mehr als 100 Unternehmen ihren Anfang genommen, von denen inzwischen 72 außerhalb des Hauses operieren, allein davon 41 im Kreis Soest. „Umgangssprachlich werden wir oft als Durchlauferhitzer bei der Positionierung auf dem Markt bezeichnet“, so Ulrich Dornau. Zurzeit befänden sich 29 junge Firmen im CARTEC, was  einer Auslastung von mehr als 90 Prozent entspreche. Laut Dornau bestehe kein Mangel an Nachfrage von Unternehmen, die sich zumeist im Umfeld der Automobilindustrie bewegten. Das Technologiezentrum leiste dabei einen wichtigen Beitrag als Impulsgeber für die Wirtschaftsregion Südwestfalen, die zu einer der wichtigsten und modernsten Industrieregionen in Deutschland zähle.
Ein besonders wichtigen Impuls habe das Gründerzentrum durch die Integration des Kompetenzzentrums für Fahrzeugelektronik (KFE) erfahren, das im Rahmen der Regionale 2013 in Lippstadt initiiert worden war. Tobias Möller als Vertreter des KFE stellte den SPD-Politikern verschiedene Laboreinrichtungen für typische Innovationsfelder vor, die von kleineren und mittleren Unternehmen für ihre Entwicklungen genutzt werden könnten.
Mittlerweile sei die staatliche Förderung ausgelaufen und das KFE bewege sich erfolgreich auf dem freien Markt. Nicht unerwähnt ließen die Referenten das CARTEC als Veranstaltungszentrum, das von Firmen und öffentlichen Einrichtungen gerne genutzt werde. „Wir verzeichnen dabei cirka 5000 Besucher jährlich, die sich informieren, miteinander diskutieren und Strategien entwickeln“, so die Sprecher der Einrichtung, die in ihrer Geschichte insgesamt somit fast 90.000 Besucher verzeichnen konnte. Die SPD-Politiker unterstrichen zum Abschluss ihres Besuches: „Ein gelungener Beitrag zur Wirtschaftsförderung, zur Stärkung der regionalen Wettbewerbsfähigkeit und zur Schaffung von Arbeitsplätzen.“

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