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SPD-Abgeordnete hell empört über Zunahme von Hass-Mails
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Kreis Soest. Helle Empörung hat bei den Mitgliedern der SPD-Fraktion des Soester Kreistages die Zunahme von Hass-Mails im Internet ausgelöst, die oft sogar Morddrohungen enthalten. „Diese Mails richten sich zumeist gegen politische Mandats- oder Funktionsträger“, hob Fraktionsvorsitzender Wilfried Jäger in einer Sitzung der Sozialdemokraten am Dienstagabend in Werl hervor. Er befürchtet, dass sich diese negative Entwicklung besonders im Hinblick auf die Landtags- und Bundestagswahlen im nächsten Jahr auch auf den Kreis Soest ausdehnen könnte.

Aktueller Anlass zu dieser Diskussion war der Rücktritt des Bocholter SPD-Stadtverbandsvorsitzenden Thomas Purwin. Dieser war nach Hass-Mails nicht nur gegen ihn, sondern auch gegen seine Lebensgefährtin und der gemeinsamen Tochter von seinem Amt zurückgetreten. Die Verfasser dieser mit Drohungen gespickten Mails hätten „eine Grenze überschritten“. Das könne er als Familienvater keineswegs mehr hinnehmen, hatte Purwin erklärt.

Die SPD-Abgeordneten des Soester Kreistages appellierten an die Landesregierung, konsequent gegen diese Verrohung im Netz vorzugehen. Von Seiten der Landesregierung müsse alles unternommen werden, die Täter solcher Hass-Mails und Drohungen zu ermitteln und zur Rechenschaft zu ziehen. „Solche Mails sind ungeheuerlich und in keiner Weise zu tolerieren“, erklärte Unterbezirks-Geschäftsführer Dirk Presch. Alle Demokraten seien aufgefordert, gegen solche Verrohungen gemeinsam vorzugehen und in der Gesellschaft  einen humanen Umgang zu pflegen.

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