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SPD-Sprecher Klespe vermisst konkrete Spar-Vorschläge
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SPD-Sprecher Klespe vermisst konkrete Spar-Vorschläge

Kreis Soest. Mit den Bürgermeistern der kreisangehörigen Städte und Gemeinden ist der personalpolitische Sprecher der SPD-Fraktion des Soester Kreistages, Christian Klespe, hart ins Gericht gegangen. Wie Klespe erklärte, hätten die Hauptverwaltungsbeamten einen Abbau des Personals beim Kreis gefordert, konkrete Vorschläge aber nicht unterbreiten können. Tatsache sei jedoch, so der Sprecher, dass steigende Soziallasten und die Übertragung immer neuer Aufgaben auf den Kreis Stellenausweitungen erforderlich machten. Klespe: “Wenn wir beim Stellenplan Spielraum nach unten hätten, dann würden wir diesen im Hinblick auf den Steuer zahlenden Bürger mit absoluter Sicherheit nutzen!“

Er ließ keinen Zweifel daran, dass konstruktive Kritik der Bürgermeister bei allen Verantwortlichen positiv aufgenommen und in die Überlegungen mit einbezogen werde. Gleichzeitig stellte er die Frage, wie denn die Bürgermeister der großen Städte mit eigenem Jugendamt ihr Personal reduziert hätten. Kern der Aufgabe eines Jugendamtes sei nämlich nach wie vor das Kindeswohl. Eine Gefährdung des Kindeswohls wegen fehlender personeller Ausstattung sei jedoch nicht akzeptabel, argumentierte Klespe. Er verwies auf die geltenden Sachzwänge und forderte die Bürgermeister mit Nachdruck auf, von ihrer pauschalen Kritik abzuweichen und bei künftigen Stellungnahmen zum Stellenplan konkrete Vorschläge zu unterbreiten.

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