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SPD fordert „mehr Bewegung“ in Partnerschaft mit Polen
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Stratmann informierte über deutsch-polnisches Jugendwerk

 

Kreis Soest. Ein „Mehr an Bewegung“ wünschen sich die Mitglieder der SPD-Fraktion des Soester Kreistages im Rahmen der deutsch-polnischen Partnerschaft. Gerade in Zeiten zunehmender „Europamüdigkeit“ sei es notwendig, das freundschaftliche Band enger zu knüpfen, erklärte Fraktionsvorsitzender Wilfried Jäger. Das beziehe sich auch auf die am 23. Oktober 2001 feierlich geschlossene Partnerschaft des Kreises Soest mit dem polnischen Kreis Strzelce Opolskie.

 

Wie dieser wichtige Beitrag zur Festigung des europäischen Gedankens vertieft werden kann, darüber berichtete mit Rainer Stratmann (Soest) ein Experte, der – von der Bundeskanzlerin berufen – als Vertreter der kommunalen Spitzenverbände im deutsch-polnischen Jugendrat mitwirkt. „Zwei Länder, ein Ziel“ – unter diesen Leitgedanken stellte Stratmann das Wirken des Jugendrates, der junge Menschen aus Deutschland und Polen zusammenbringen wolle. Seit der Gründung am 17. Juni 1991 hätten rund 70.000 Begegnungen mit etwa 2,8 Millionen jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmern beider Länder stattgefunden.

 

Die öffentliche Förderung des Jugendwerkes beziehe sich auf junge Leute zwischen zehn und 26 Jahren. Sie umfasse eine breite Palette vielfältiger Jugendbegegnungen und reiche vom Schüleraustausch über Theaterworkshop und Sportwettkämpfen bis zu gemeinsamen Öko-Projekten, erläuterte Rainer Stratmann. Zum 25jährigen Bestehen habe das Jugendwerk ein neues Leitbild entwickelt, das aus Mission und Vision bestehe und über die Grundsatzdokumente hinaus das gemeinsame Bestreben sichtbar und nachhaltig nach Außen tragen solle.

 

Diese Initiative wollen die sozialdemokratischen Kreistagsabgeordneten jetzt aufgreifen und im zuständigen Fachausschuss für Schule und Sport vertiefen. Gerade den Europa-Skeptikern müsse entschieden entgegengetreten werden, zeigte sich die schulpolitische Sprecherin Nicola Kiesewalter überzeugt. Sie will erreichen, dass das partnerschaftliche Zusammenwirken intensiviert und offiziell in das Zukunftskonzept des Kreises Soest aufgenommen wird.

 

 

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