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Größte Aufmerksamkeit für den Rettungsdienst
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SPD-Fraktion begrüßt Fortschreibung des Bedarfsplanes im Kreis

Kreis Soest. Auf ungeteilte Zustimmung der SPD-Kreistagsfraktion stößt der aktuelle Rettungsdienstbedarfsplan des Kreises Soest. Für den Sprecher im Ausschuss für Ordnungsangelegenheiten und Rettungswesen, Erwin Koch, war die jetzt vom Kreistag beschlossene Fortschreibung des Plankonzeptes zwingend notwendig, um die Notfallversorgung der Bevölkerung auf Dauer sicherzustellen. Aufgrund der aufgezeigten Maßnahmen erwartet Koch zudem auch eine merkliche Verbesserung bei den Hilfsfristen, die zuletzt lediglich einen Wert von 84 Prozent erreichten, obwohl der Bedarfsplan von 94 Prozent ausgeht.

Anerkennung gab es von Seiten der Sozialdemokraten für die mit den Krankenkassen abgeschlossenen Verhandlungen und die Abstimmung mit der Stadt Lippstadt. So soll für die Notfallrettung an der Rettungswache Werl ein zusätzlicher 12-Stunden-RTW (Rettungstransportwagen) eingesetzt werden. An der Rettungswache Erwitte ist eine Aufstockung des zweiten 12-Stunden-RTW auf alle Wochentage vorgesehen. Auch die Vorhaltestunden für die Krankentransportwagen (KTW) werden in Abstimmung mit der Stadt Lippstadt von bisher 457 auf 590 Stunden weiter verbessert.

Begrüßt wurde von der SPD-Kreistagsfraktion vor allem auch die fachliche Ausbildung und Qualifizierung zu Notfallsanitätern und die Weiterbildung des Bestandspersonals. „Ein wichtiger Faktor zur Optimierung des Rettungsdienstes in unserem Kreis Soest“, so der ordnungspolitische Sprecher. In dieses Bild passt nach Überzeugung von Erwin Koch auch, dass der Kreis die Zahl der Auszubildenden zum Notfallsanitäter von bisher vier pro Jahr auf nunmehr sechs pro Jahr ab 2018 erhöhen wird. Die Stadt Lippstadt wolle im Übrigen künftig pro Jahr zwei Auszubildenden eine Chance im Rettungsdienst einräumen.

Der jetzt beschlossene Rettungsdienstbedarfsplan bietet nach Überzeugung von Erwin Koch eine „aktuelle Momentaufnahme“, müsse aber jederzeit den notwendigen Gegebenheiten und Erfordernissen angepasst werden können. „Denn schließlich“, so Koch weiter, „geht es hier um Menschenleben, so dass wir einem optimal aufgestellten Rettungsdienst größte Aufmerksamkeit schenken müssen!“

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