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Die AG SPD 60plus besucht das Adolf-Clarenbach-Haus

Am 12.07.2018 besuchten Mitglieder der AG60plus der SPD das Adolf-Clarenbach-Haus in Soest. Das Haus hehört zur Perthes Stiftung als überörtlicher Verein der Diakonie. Die Perthes Stiftung betreut über 9000 Menschen im Alter und mit Behinderungen sowie Suchterkrankungen und begleitet Menschen in ihrer Letzten Lebensphase.
Das Adolf-Clarenbach-Haus verfügt über 81 Plätze und das Perthes Zentrum in Soest über 119 Plätze. Beide Häuser erfüllen die Quote der Einzelzimmerbelegung mit 80%.

Die Leiterin des Hauses, Frau Sonja Twittenhoff sowie die Leiterin des Perthes Zentrums Frau Heike Pannewig vermittelten den Besuchern über einen DV-gestützten Vortrag einen Einblick in die Arbeit der Häuser. Dabei wurden auch die Problemstellungen, wie Personalbeschaffung, Betreuungsquote,Finanzierung, Überwachung und Zertifizierung besprochen und diskutiert.

Auch das Pflegestärkungsgesetz, das am 01.01.2017 in Krafte getreten ist wurde diskutiert. Dabei wurde deutlich, dass dieses Gesetz ein erhebliche Verbessserung der bis dahin geltenden Gestzeslage darstellt. Insbesondere die Verbesserung bei den Pflegestufen bringt einen großen Vorteil mit sich. Auch das neue Begutachtungsverfahren wurde ausführlich erläutert, diskutiert und durchaus positiv gesehen.

Eine der größten Heraufordungen für Alten- und Pflegeheime stellt die Gewinnung von Pflegekräften dar. Hier werden alle Möglichkeiten, wie Jobcenter, Internetwerbung, Aushänge an Schulen etc.. genutzt Bei der Personalbindung stehen alle Heime in einem scharfen Wettbewerb weshalb vielfältige Maßnahmen wie z.B. Bezahlung, Flexible Arbeitszeit, Weiterbildung, Hilfe bei der Kinderbetreuung etc., notwendig sind.

Es entwickelte sich während des Vortags und danach eine lebhafte Diskussion. Deutlich wurde ganz klar, daß die Finanzierung bereits jetzt und in den nächsten Jahren erheblich verbessert werden muss. Hier ist die Politik stärker als bisher gefordert. Die AG60 plus der SPD wird die aus dem Vortrag und der Diskussion aufgeworfenen Fragen in die politische Diskussion der SPD hineintragen.
Zu danken hat die Gruppe den beiden Mitarbeiterinnen, die uns duch ihren kurzweiligen Vortrag und durch die Diskussion konkret die täglichen Belange in den beiden näher gebracht haben.

Bildunterschrift: In der Mitte mit den Blumemsträußen von links Frau Sonja Twittenhoff und Frau Heike Pannewig

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