Praktika

Hier erfährst Du alles Wissenswertes über Arbeitswelt und -wesen des Unterbezirks
…und das aus erster Hand! Soll heißen – in dieser Rubrik findest Du Erfahrungen, Berichte und Feedbacks früherer Praktikanten. So kannst du vorab schon einmal einen kleinen Ausblick auf unsere Arbeit bekommen und prüfen, ob sich das Ganze auch mit deinen Erwartungen an ein Praktikum bei SPD deckt.
Ansonsten stehen wir natürlich auch hierbei gern für Rückfragen und Anmerkungen zur Verfügung.

Falls Interesse an einem Praktikum beim SPD-Unterbezirk Soest besteht, kannst Du dich bei unserer Mitarbeiterin Gertrud Schulte-Gelberg unter der 02921 / 36 47 11 oder unter Gertrud.Schulte-Gelberg.nrw@spd.de melden.

 

Meine Tage als Praktikant im SPD-Unterbezirk Soest

 Anfang des Schuljahres 2013/2014 erhielten wir – die Schüler der Q1 des Albertus-Magnus-Gymnasiums in Beckum – die Nachricht, dass direkt vor den Ferien ein 2-wöchiges Praktikum ansteht. Also mussten wir uns überlegen in welche Richtung es gehen soll und was am meisten Sinn für uns macht. Im Gegensatz zu den anderen wollte ich jedoch nicht in eine große Firma gehen oder von den üblichen Praktikumsplätzen Gebrauch machen. Mein Wunsch war es in meinem Praktikum irgendetwas im Bereich Politik zu machen. Nachdem ich im Internet recherchiert und auch mit einem Lehrer gesprochen habe, war für mich sofort klar, dass es der SPD Unterbezirk Soest sein sollte, zumal ich ohnehin schon 2013 in die SPD eingetreten war. Besonders gereizt hatten mich die vielen Möglichkeiten und Bereiche in die man Einblicke erhalten konnte, denn auch die Büros der Abgeordneten waren auf demselben Flur wie der Unterbezirk. So entschloss ich mich direkt nachdem wir alle Informationen zum Praktikum von der Schulleitung bekommen haben im Unterbezirk anzurufen und ein Treffen zu vereinbaren. So kam es dazu, dass ich mein Praktikum Ende Juni starten konnte.

 

Die Zeit bis zum Praktikum

 

Doch während der Zeit zwischen Gespräch und Praktikumsbeginn hielt man Kontakt, auch wenn einiges im Kreis Soest und auch in meinem Kreis Warendorf im Hinblick auf die Kommunalwahlen zu tun war. Und so kam es dazu, dass der Geschäftsführer des Unterbezirks zu einer Wahlkampfaktion mit Hannelore Kraft in Lippstadt einlud. Dies schuf die Möglichkeit einige neue Gesichter kennen zu lernen und war für mich ein wahres Highlight, da ein Besuch der Ministerpräsidentin immer etwas Besonderes ist.

Auch danach hielt man Kontakt und es wurde sich per E-Mail darüber ausgetauscht, welche Arbeiten im Hinblick auf das immer näher gekommene Praktikum am sinnvollsten sind und im Interesse beider Seiten liegen.

 

Wie mein Praktikum ablief?

 

Am Montag, den 23. Juni war es dann soweit und der erste Tag stand an. Per E-Mail haben wir uns darauf geeinigt, dass ich als Hauptaufgabe während der Zeit Nachbereitung der Kommunalwahlen betreiben und eine Analyse des Facebook-Auftretens im Wahlkampf erarbeiten sollte. Da diese Aufgabe sehr umfangreich und zugleich spannend war nahm dies einiges an Zeit in Anspruch und ich konnte einen Großteil meiner Zeit daran verbringen, was mir auch wirklich Spaß machte – immer dann, wenn es gerade keine anderen Aufgaben gab. Ein weiteres Highlight ergab sich direkt am Ende meines ersten Tages. Der Bundestagsabgeordnete Wolfgang Hellmich hatte Bürger des Kreises Soest zu einer Informationsfahrt nach Berlin eingeladen und es war ein Platz frei geworden. So arbeiteten der Unterbezirk Soest und das Büro des Bundestagsabgeordneten zusammen und ermöglichten mir eine Fahrt nach Berlin, bei der ich die Fahrtleitung unterstützte. Bis es losging standen neben meiner schriftlichen Ausarbeitung typische UB-Arbeit an wie das Erstellen einer Kontaktliste von Fraktions- und Ortsvereinsvorsitzenden im Kreis oder das Übernehmen des Telefondienstes. Aber auch Frankieren gehörte zu meinen Aufgaben und nicht mehr benötigte, übergebliebene Materialien des Wahlkampfes mussten aufgeräumt werden. Von Mittwoch bis Freitag hieß es dann nicht mehr Soest, sondern Berlin und es ging unter anderem in die Landesvertretung NRW, zum Brandenburger Tor und zu einem Gespräch mit Wolfgang Hellmich in das Paul-Löbe-Haus. Nach dem Wochenende ging es dann für den Unterbezirk weiter und die Aufgaben waren sehr vielseitig. Zwar war im Vergleich zu Zeiten eines Wahlkampfes eher weniger zu tun, doch durfte ich Jubiläumsgratulationen fertigstellen, Änderungen im Kreis Soest beobachten und den Raum für Sitzungen vorbereiten. Zudem ging die Aufräumarbeit weiter und parallel stand noch die Nachbereitung der Berlin-Fahrt und die Erstellung eines Berlinberichtes für die Homepage des Bundestagsabgeordneten auf dem Programm. Meine Arbeit zur Facebook-Nutzung und zu den Ergebnissen der Kommunalwahl konnte schließlich am Ende der zweiten Woche fertigstellet werden.

Alle Aufgaben bereiteten mir sehr viel Spaß und brachten mich durch viele neue Informationen weiter. In den zwei Wochen lernte ich vieles über die Basis-Arbeit der SPD und erfuhr wie ein Unterbezirk arbeitet. Aber auch die Arbeit in den Büros der Abgeordneten und die Kommunalpolitik auf Kreisebene im Allgemeinen wurden mir näher gebracht.

  

Das Umfeld

 

Die zwei Wochen über hatte ich mein eigenes Büro mit Laptop, Telefon sowie Infomaterial und als besonders positiv empfand ich das Arbeitsklima. So hatten, sofern nicht wichtige Telefonate anstanden, alle Büros meistens ihre Türen geöffnet und in den ganzen Tagen lief alles durchweg harmonisch ab. Jeder Mitarbeiter, egal aus welchem Büro, war stets freundlich, aufgeschlossen und hilfsbereit, wenn Fragen aufkamen. Als Praktikant hatte man zu jeder Zeit das Gefühl, dass man überall willkommen war und gerade die Mitarbeiterin des Unterbezirkes, die mich betreute, da der Geschäftsführer im Urlaub war, ermöglichte mir ein optimales Praktikum, welches ich schließlich verlängerte. Der Fokus während dieser Verlängerungs-Zeit lag auf der Online-Arbeit.

 

Fazit

 

Zu betonen ist an dieser Stelle nur noch einmal, dass wenige Praktikumsgeber so offen sind, sich so um die Praktikanten kümmern und so stark auf ihre Wünsche eingehen. Die Aufgaben die ich erhielt waren informativ, spannend und vielseitig zugleich. Jede Person, die ich im Laufe der Zeit hier kennenlernen konnte hat das Praktikum bereichert und es hatte definitiv seine Gründe weshalb ich mein Praktikum verlängerte, während viele meiner Mitschüler sich auf das Ende ihres Praktikums freuten. Ich werde auf jeden Fall den Kontakt mit meinem Praktikumsgeber halten!

 

Hendrik Küpper11009876_799997193432168_1727134909224968218_n

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